• DATUM25.03.2020
  • UHRZEIT20:00 - 22:00 Uhr
  • Adresse Theater Chur
    Theaterplatz, 7000, Chur, Switzerland
  • KonzertreihenGastkonzert, Klassik, Romantik, Violine, Zeitgenössische Musik

Programm

Antonio Vivaldi gilt als Fixpunkt des Barock. Sein g-Moll-Konzert ist der expressive Prototyp seiner Musik. Etwa 1713 begann auch Bach, sich mit Vivaldi auseinanderzusetzen und adaptierte seine Neuerungen in den Violinkonzerten. So entstanden klare Solo-Stellen und die Geige übernahm eine Rolle als Vermittlerin der Instrumentengruppen. Zu Vivaldis Zeit war die Laute eines der populärsten Instrumente, aber erst der Neoklassizist Ottorino Respighi holte diese Musik Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufs Konzertpodium. In seinen «Alten Tänzen und Weisen» hat er barocke Lauten-Literatur für Orchester bearbeitet und horchte dabei auch dem 16. und 17. Jahrhundert nach. Mit Vivaldi haben die «Jahreszeiten» von Piotr Tschaikowsky nur den Titel gemein. Dem Russen ging es nicht um einen Kalenderzyklus. Die einzelnen Teile seiner «Jahreszeiten» erschienen monatlich und beschäftigen sich mit einzelnen Szenen wie dem Lied der Lerche oder dem Weihnachtsfest. Einen Blick in die Vergangenheit warf auch Giuseppe Verdi, als die Proben zu «Aida» ins Stocken gerieten. In seinem einzigen Streichquartett, das hier in Orchesterfassung erklingt, horcht er Haydn und Mozart nach, lässt aber auch Reminiszenzen an die italienische Oper erklingen.

Antonio Vivaldi Concerto g-Moll für Streicher und Basso continuo RV 156
Johann Sebastian Bach Violinkonzert a-Moll BWV 1041, arrangiert für Mandoline von A. Avital
Ottorino Respighi Antiche Danze ed Arie III. Suite
Piotr Iljitsch Tschaikowsky Die Jahreszeiten arrangiert von Ohad Ben-Ari
Giuseppe Verdi Streichquartett e-Moll, Fassung für Streichorchester

Avi Avital (Mandoline)
Willi Zimmermann (Konzertmeister)
Zürcher Kammerorchester

Hinweis zum Ticketverkauf:
Die Konzerte des Klassik Forum Churs sind seit dem 21. Juni beim Theater Chur online gestellt. Die Bestellungen für Einzelkarten werden ab Mitte September durch das Theater Chur bearbeitet.
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