Mozart Sinfonien Nr. 38 & 40

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Unter der Leitung von Howard Griffiths hat das Zürcher Kammerorchester zwei Sinfonien Mozarts eingespielt, die durch ihr indivuelles Profil imponieren.

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Beschreibung

Schon bald nach dem Tod Mozarts verstand man die Sinfonie in g-moll als Reaktion des Komponisten auf eine Lebenskrise, auf eine Welt voller Kampf, Leid und Dämonie. Aber – wie dies Robert Schumann bereits erkannte – die Sinfonie versperrt sich konkreten Zuordnungen und bewahrt ihre Integrität, indem sie nur Probleme aufwirft, die ihre Begründung in der musikalischen Textur finden. So ist die g-Moll-Sinfonie «reine Musik» in hohem Mass.

Auch die «Prager» imponiert durch ihr völlig individuelles Profil. Wollte Mozart mit dem Verzicht auf das aristokratische Menuett seinen republikanischen Sinn beweisen? Fakt ist, dass der bürgerlichen Sphäre das letzte Wort der «Prager Sinfonie» vorbehalten ist: Ihr Zweiviertel-Takt-Finale wirkt wie ein stilisierter Kontratanz, der seinerzeit als Chiffre für eine neu, vom Denken der Aufklärung bestimmte Gesellschaftsordnung galt.

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 «Prager»
Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550