Mozart Symphonien 15, 25, 36

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Unter der Leitung von Howard Griffiths präsentiert das Zürcher Kammerorchester auf dieser Aufnahme drei ausserordentliche Sinfonien mit einer ungeheuren Palette an Empfindungen und Farben.

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Beschreibung

Vom Barock zur Klassik hatte sich das musikalische Gefühl für Zeit und Raum drastisch gewandelt. Eroberte man sich in der Generalbassepoche diese Dimensionen «continuierlich», eröffnete nun das periodische Empfinden, das Denken in viertaktigen Einheiten einen weiträumigeren Blinkwinkel. Nicht mehr der Schaffung der zeitlichen Dimension galt das wesentliche Augenmerk, sondern der Frage, wie der durch die Periodik bereitgestellte Raum zu durchpulsen sei.

So gelangten die Komponisten zu einer neuen Polyrhythmie, deren lebendige Vielfalt den ebenso neuen Idealen der Aufklärung entsprach: Deren Protagonisten gemäss sollte die strenge Ordnung der absolutistischen Gesellschaft einem sozialen Miteinander weichen. Wie deutlich sich dieses modern anmutende Lebensgefühl in den Werken der Wiener Klassik ablesen lässt, dokumentiert Mozarts 1772 entstandene Sinfonie Nr. 15 in G-Dur.

Das Zürcher Kammerorchester und Howard Griffiths stellen ihr die Sinfonie Nr. 25 in g-Moll voran – ein Werk, in dem sich Töne der Trauer und des Düsteren, der Unruhe und der Leidenschaft zur unbekümmerten, ausgeglichenen Frische der Vorjahre gesellen. Die Sinfonie Nr. 36 in C-Dur bildet den Abschluss der Aufnahme. Auch hier haben wir es mit seelischer Tiefe zu tun, mit einer unglaublich reichen Palette an Empfindungen wie Farben.

Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 25 g-Moll KV 183 (173dB)
Symphonie Nr. 15 G-Dur KV 124
Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 «Linzer»