Nach gelungenem Tourauftakt in Berlin mit dem Programm Mozart:Passion gastierte das Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Daniel Hope in der Rheinmetropole. Der Kölner Stadt-Anzeiger betitelte den Auftritt mit «Die Poesie des ganz Leisen» und schrieb dazu…Im Mittelsatz entwickelte sich bestrickend eine Poesie des ganz Leisen, und in der Kadenz entlockte Hope seinem Instrument Flötentöne wie aus ganz weiter Ferne… Die ganze Rezesion gibt es hier.

Dem anschliessenden Konzert im Landesfunkhaus Hannover folgte ein Auftritt in Frankfurt am Main. Auch hier spielte man vor einem begeisterten Publikum. Die Frankfurter Neue Presse fand: …Straffes Tempo in den raschen Sätzen, etwas beschleunigter Puls in den gemäßigten Abschnitten bei schlüssigen Relationen: Dieser Ansatz prägte die Deutungen des Zürcher Kammerorchesters beim jüngsten Pro-Arte-Konzert. Das von dem Geiger Daniel Hope geleitete Ensemble setzte in der Alten Oper schlüssiges, sinnlich wie geistig-emotional ansprechendes Klangerlebnis… (FNP, 09.02.2026, Seite 8 / Kultur)*

Nach einem weiteren Gastspiel in Hannover durften wir in der beides Mal ausverkauften Elbphilharmonie fantastische Konzertabende erleben – gefeiert mit begeisterten Standing Ovations des Hamburger Publikums. Das Hamburger Abendblatt dazu: …In rasenden Läufen im Allegro moderato, das auch von vielen zarten Pianissimo-Passagen durchsetzt war, sorgte ein Cembalo für fließende Übergänge, während markige Tutti-Akkorde und überraschende Pizzicato-Effekte der Cello-Gruppe für Abwechslung sorgten. Der langsame Satz Largo war alles andere als zurückhaltend in der Dynamik, ließ aber auch Raum für eine in sich gekehrte, kantable melodische Linie einer Solokadenz, die nach einem langsam aufgebauten Triller Daniel Hopes vom Orchester abgelöst wurde… Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Nach kurzer Regeneration entfachten Hope und sein ZKO spürbare Begeisterung in Freiburg – hier mit dem immer wieder mitreissenden America Programm. Anschliessend folgten Auftritte in Mannheim und Stuttgart, erneut mit Mozart:Passion. Das Publikum dankte mit tobendem Applaus. Die Stuttgarter Nachrichten dazu: …Extreme Wirkungen – das Kammerorchester Zürich musiziert technisch brillant… Seit 2016 leitet Hope das Zürcher Kammerorchester, das er in dieser Zeit zu einem der besten Ensembles seiner Art geformt hat…Den ganzen Artikel finden Sie hier. Den Schlusspunkt dieser erfolgreichen Tournee setzte ein fulminanter und mitreissender Konzertabend im ausverkauften Prinzregententheater in München.

4.600 zurückgelegte Kilometer und zwei Wochen später sind Music Director Daniel Hope und das ZKO wohlbehalten in die Limmatstadt zurückgekehrt. Unser Dank gilt unserem geschätzten Publikum in ganz Deutschland sowie allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne, die diese Tournee zu einem besonderen Kapitel der Saison werden liessen.

Nach einer kurzen Pause freuen wir uns auf das bevorstehende Abo-Konzert mit Vivi Vassileva und Stephanie Childress, am Dienstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr in der Tonhalle Zürich. Weiter Infos und Tickets

ZKO © Antonio Lagares | Donat Nussbaumer | Sören L. Schirmer

 

* Frankfurter Neue Presse – Frankfurt vom 09.02.2026, Seite 8 / Kultur

Mozart und Haydn im schönen Dialog
Frankfurt – Straffes Tempo in den raschen Sätzen, etwas beschleunigter Puls in den gemäßigten Abschnitten bei schlüssigen Relationen: Dieser Ansatz prägte die Deutungen des Zürcher Kammerorchesters beim jüngsten Pro-Arte-Konzert. Das von dem Geiger Daniel Hope geleitete Ensemble setzte in der Alten Oper schlüssiges, sinnlich wie geistig-emotional ansprechendes Klangerlebnis.
Dabei unterschieden die Musiker anschaulich zwischen Mozarts dialogischer, seelenbetonter Klangrede, Haydns leidenschaftlichem, doch nie geistbefreitem Gestus und eleganter Virtuosität bei Joseph de Bologne (1745–1799). Das A-Dur-Violinkonzert des gebürtigen Haitianers ließen Hope und die Zürcher in vielen Facetten funkeln. Exquisit geriet der Dialog zwischen Solovioline und Solocello im kadenzartigen Abschnitt des dritten Satzes.
Warmgetönt bot Hope die Solostimme des ersten Mozart-Konzerts B-Dur KV 207. Geschmackvoll agierte das um paarig besetzte Hörner und Oboen erweiterte Orchester als Begleiter wie als Dialogpartner: lebendige, elastische Klassizität. Dem entsprach die Anordnung zweier Violinkonzerte im Kern, ummantelt von zwei Sinfonien Mozarts und Haydns.
Dem Sturm und Drang der Sinfonie Nr. 49 f-moll mit dem Beinamen „La Passione“ präludierte im ersten Abschnitt des Konzerts der „Tanz der Furien“ aus Glucks „Orphée et Euridice“. Beider entfesselte Gefühle kosteten die Interpreten packend aus. Zwingend jeweils die Steigerungslinien. Zweimal Mozart als Zugaben.

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