ForSeasons

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Daniel Hope stellt in seinem neuen Album For Seasons für Deutsche Grammophon Vivaldis Vier Jahreszeiten neben Werke von Schumann, Bach, Aphex Twin, Chilly Gonzales, Nils Frahm, Max Richter und anderen – eine faszinierende Reflexion über den Ablauf der Zeit.

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Beschreibung

Der Kreislauf der Natur ist das Thema in Daniel Hopes jüngstem Album für Deutsche Grammophon. Am 3. März 2017 wird es international veröffentlicht. For Seasons widmet sich der kreativen Beziehung zwischen Musik, Kunst und dem ewigen Wandel der Zeit und enthält Hopes erste Aufnahme von Vivaldis konzertanten Schilderungen der Jahreszeiten sowie zwölf Stücke, die mit den Monaten des Jahres in Verbindung stehen. Die Auswahl zeigt, wozu die Jahreszeiten Komponisten inspirierten, und ihre Musik macht deutlich, wie unser Lebenslauf mit diesem Rhythmus der Zeit verbunden ist. Das musikalische Spektrum reicht hier von Kompositionen aus der Feder Jean-Philippe Rameaus, Johann Melchior Molters und Johann Sebastian Bachs bis zu zeitgenössischen Werken von Aphex Twin, Nils Frahm, Chilly Gonzales und Max Richter.

Als es darum ging, die anderen Stücke für das Album auszusuchen, griff Hope auf ein Programmkonzept zurück, an dem ihm viel lag und das er schon zu Beginn seiner Karriere entwickelt hatte. Seine Idee zu For Seasons entstand in den frühen 1990er-Jahren – Hope wollte das künstlerische Echo der Jahreszeiten erfassen, ihre Wirkung auf alles, auf die Literatur, die Philosophie, die Malerei und natürlich die Musik.

»Als ich gerade anfing in meinem Beruf, habe ich versucht, mehrere Labels für meine Idee zu gewinnen. Die Briefe mit den Absagen habe ich noch heute. Dieses For-Seasons-Projekt beschäftigt mich seit fast 25 Jahren, für mich ist es deshalb umso bedeutender, dass Deutsche Grammophon das nun verwirklicht. Ich habe Musik und Bilder zu einem Mosaik zusammengesetzt, in dem sich formt, was die Jahreszeiten für mich bedeuten. Für mich ist es ein Weg, Vivaldi in einen Rückblick auf mein Leben einzubetten. Ich stelle Die vier Jahreszeiten neben Werke, die meine Gefühle gegenüber den verschiedenen Monaten des Jahres spiegeln. Darin liegt eine ganz moderne Botschaft, und zwar hinsichtlich des zusammenhängenden, in sich geschlossenen Ausdrucks von Zeit und von Lebensläufen. Diese vertrauten Abläufe werden gegenwärtig überall auf der Welt zerstört. Mit dieser Arbeit charakterisiere ich die Zeit: meine Zeit und unsere Zeiten.«

Hope legte viel Wert darauf, Stücke auszuwählen, die in deutlicher Beziehung zum jeweiligen Monat und der Jahreszeit stehen. Dazu gehören Kompositionen, die direkt auf den Kalender Bezug nehmen, wie Arrangements von Aphex Twins Avril 14th, »Juni« aus Tschaikowskys Die Jahreszeiten und Kurt Weills September Song, andere Stücke wiederum geben die Atmosphäre eines bestimmten Monats wieder. Das lyrische Ambre des deutschen Komponisten und Produzenten Nils Frahm schafft in einem neuen Arrangement für Sologeige, Streichquartett, Kontrabass, Harfe und Klavier die kontemplative Stimmung für den Januar. »Spring 1« aus Max Richters Recomposed und »Am leuchtenden Sommermorgen« aus Schumanns Dichterliebe sind die Lieblingsstücke des Geigers für den März und den Juli.